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Vall d'Aran

Winterstimmungen im Vall d'Aran

Beschreibung zu Vall d'Aran

Das Val d’Aran ist ein Tal im Herzen der spanischen Pyrenäen an der Grenze zu Frankreich. Mit der französischen Gascogne ist das Tal nicht nur geografisch, sondern traditionell auch kulturell und wirtschaftlich verbunden. Val d’Aran bildet heute eine Comarca mit Sonderstatus innerhalb der spanischen Autonomen Region Katalonien.

Die Bewohner nennen sich Aranesen; sie werden von der Organisation für die Europäischen Minderheiten als um Anerkennung suchende ethnische Minderheit eingeordnet. Die Sprachen des Tals sind das einheimische Aranesische, das Katalanische und das Spanische. Alle drei Sprachen haben heute den Status einer Amtssprache. Bis ins 11. Jahrhundert wurde im Arantal Baskisch gesprochen. Davon zeugen zahlreiche Flurnamen wie beispielsweise „Aran“, das baskische Wort für „Tal“.

Der Landweg nach Zentralkatalonien führte früher über Gebirgspässe (Port de Vielha, 2.450 m; Port de Bonaigua, 2.070 m, Fahrstraße seit 1924). Im Winter war das Hochtal nur von der französischen Seite erreichbar. Dies änderte sich erst mit dem Bau eines Tunnels (Tunel de Vielha, Eröffnung 1948, ganzjährig befahrbar seit 1965).

Das Gebiet um Baqueira-Beret im Val d’Aran ist eines der größten Wintersportgebiete der Pyrenäen und ganz Spaniens. Im Val d’Aran wurde 2004 die II. Weltmeisterschaft im Skibergsteigen 2004 ausgetragen, bei der das Swiss Team gefolgt von Italien und Frankreich als beste Nationalmannschaft 20 Medaillensiege davon trug. Zudem wurden im Val d’Aran einige Weltcup-Rennen im Skibergsteigen ausgetragen.

Quellenverweis: einige Textpassagen wurden aus der deutschen Wikipedia entnommen.

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